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Ziele und Umsetzung

Ziele

Die Arbeit von Afrisolar orientiert sich vorrangig an den drei großen Politikzielen der Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)

  • Armutsbekämpfung,
  • Ressourcenschutz und Schutz der organismischen Vielfalt (Biodiversität),
  • Klimaschutz

und fördert die Verbreitung von Energieversorgungskonzepten, welche zur gleichzeitigen Realisierung dieser drei übergeordneten Ziele beitragen.

 

So bieten je nach den örtlichen Gegebenheiten die Bereitstellung von Strom bzw. Wärme oder Kälte direkt aus dem Sonnenlicht (Solarthermie, Photovoltaik) oder aus anderen regenerativen Quellen (wie Wind, Laufwasser und Biogas, ggf. auch Erdwärme) und darauf aufbauender Energiedienstleistungen (wie elektrische Beleuchtung, Kochen von Mahlzeiten, Kühlung von Lebensmitteln und Medikamenten, Telekommunikation, Transport von Personen und Gütern) solide Grundlagen für die Sicherung der Subsistenz sowie darüber hinaus gehende unternehmerische Aktivität und Wertschöpfung. Dies gilt umso mehr, je weiter die Verknappung und Verteuerung der konventionellen Energieträger (häufig importiertes Kerosin oder Diesel und einheimisches Brennholz) voranschreitet, und je konsequenter der Ausstoß umweltschädlicher Verbrennungsabgase von der Staatengemeinschaft finanziell sanktioniert bzw. der Einsatz umweltschonender Energiesysteme honoriert wird.

 

 

Umsetzung

Afrisolar engagiert sich für die Vorbereitung und Initiierung einer gesellschaftlich breit verankerten Kampagne in den Ländern Subsahara-Afrikas zum Aufbau einer eigenständigen, von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragenen Solarwirtschaft.

 

Vor diesem Hintergrund beteiligt sich der Afrisolar e.V. im Rahmen seiner Möglichkeiten an modellhaften Maßnahmen wie den folgenden:

 
  1. Bereitstellung und Betreuung einer internetgestützten Informations- und Kommunikationsplattform zur Unterstützung aller Akteure, die Interesse am Aufbau von Energieversorgungssystemen und an der Ermöglichung von Energiedienstleistungen auf der Grundlage ökologisch unbedenklicher Energieträger haben;
  2. Ausarbeitung und Implementierung gezielter Fortbildungsangebote für
    • Ingenieure, Elektrotechniker, Mechaniker, Installateure und -innen,
    • Unternehmerinnen und Unternehmer,
    • Finanzdienstleister,
    • Lehrkräfte, Multiplikatoren und Betriebsmanager/innen, insbesondere auch aus dem Bereich von Religionsgemeinschaften/Kirchen;
  3. Bereitstellung von Mikrokrediten für Unternehmer und Kleininvestoren zum Zweck der Errichtung von Energieversorgungssystemen und der Ermöglichung von Energiedienstleistungen gemäß Afrisolar-Standards;
  4. Anregen und Bewerben von Musterinvestitionen durch öffentliche Institutionen
    • insbesondere Schulen, Bildungszentren und kirchliche Einrichtungen
    • in Energieversorgungsanlagen und Energiedienstleistungssysteme (Leuchtturmprojekte nach Afrisolar-Standards);
  5. Etablieren mobiler Technikmessen (Afrisolar Roadshows);
  6. Informationssendungen und Berichte in den Medien.

 

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